Als die DDR am Ende der Existenzfähigkeit angelangt, und das im Wiedervereinigungsvertrag vom 03. Oktober 1989 eingebrachte Volkseigentum an VEB-Fertigungsstätten und -Betrieben unter Verwaltung der „Treuhand“ gestellt wurde, stufte diese nur wenige als existenzfähig ein. Alle anderen Betriebe sind stillzulegen, so die Festlegung.
Diese Entscheidung lag voll im Interesse des „Solidarpaktes“, deren Geldgeber nicht noch die eigene Konkurrenz zu finanzieren gedachten. In nur wenigen Jahren nach der Wende war von den alten, wie neuen Industriebetrieben der Orla Stadt, mit seinen zahlreichen Spezialfertigungen und Erzeugnissen, nichts mehr vorhanden.
Ein Stück Zeitgeschichte schien in Vergessenheit zu geraten.
Die vielen Veränderungen in der Wendezeit, die auf die Menschen einwirkten, ließen den Abstand zur Vergangenheit schnell größer werden. Die Gefahr, ein Stück wertvolle Zeitgeschichte unserer Stadt in Vergessenheit geraten zu lassen, veranlasste 8 im Ruhestand befindliche Heimatfreunde sich der Aufgabe zu stellen und hierzu, und darüber hinaus, umfangreiches Dokumentarmaterial in Bild, Schrift und Film zusammenzutragen und meist auf DVD zu speichern.
Eine wissenschaftliche Aufarbeitung der zahlreichen Materialien muss der Zukunft überlassen bleiben.
Hinterreihe (von Links): Werner Hain († 23.06.2017), Dieter Herzog († 15.04.2019), Peter Liewald, Werner Ulitzsch († 28.12.2020 )
Vorderreihe (von Links): Helga Göring-Stötzer, Walter Rudolph, Walter Hoffmann († 4.8.2015), Gerhard Büchler († 20.03.2019)
Redslob, Martin
† 12.07.2012
Rosenbusch, Robert
† 22.03.2010
Häcker, Karli
† 06.03.2008
Uwe Müller
† 2026
Seit 2025 heben wir neue Mitstreiter gefunden.