Erz, was man nach 1764 südlich von Neunhofen gefördert hatte wurde, kam erst, bevor es nach Stanau gekarrt wurde, in die Schlagmühle zum zerkleinern. Die Schlagmühle liegt ebenfalls im Mühlengrund.
Im Kupferhammer wurde das eingeschmolzene Kupfer, was auf dem Rückweg von Stanau hierher gekarrt wurde, zu Blech verarbeitet
Über den Tunnel, gleich neben dem Kupferhammer, detonierte in den letzten Kriegstagen eine Luftmine, die aber eher dem Labor des Kaiser-Wilhelminstitutes gegolten haben könnte. Der Tunnel und das Labor hatten keinerlei Schaden genommen, aber in Neunhofen bis nach Neustadt hat die Druckwelle Dächer abgedeckt, Fenster und Hauswände durch den darauf folgenden Sog herausgerissen. Das Gebäude vom Labor wurde verschont. Die Druckwelle zog über das Tal weiter.
Diese Forschungstätte, vom Tunneleingang nur wenige Meter entfernt, arbeitete mit Peenemünde zusammen. Zeitzeugen berichteten von eimen regen Briefverkehr mit der "Raketenschmiede - W. von Braun" Peenemünde. Forschungsthemen sollen Leitstrahl-Infrarotanwendung- und Zünderentwicklung gewesen sein. Gerüchte von zwei britischen Fallschirmfunden am Bismarckturm verstummen nicht und nähren gewisse Vermutungen über Tätigkeiten im Labor von Dr.Stierstadt. Bekannte Mitarbeiter waren u.a.: Dr.Ache
Dr.Ostmann
Dr.Weiß
Dr.Kurzke
Dr.Döhring
Dr.Rottgard
Dr.Sattler
Dr.Rottgard & Dr.Sattler wurden im Zuge der Wiedergutmachung in die Sowjetunion verplichtet.
Diese Forschungseinrichtung für Physik wurde aus Berlin hierher evakuiert.
4:33 min , mit Musikuntermalung